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Resilienz an Weihnachten

Weihnachten gilt als Fest der Liebe, der Nähe und des Zusammenseins. Und gleichzeitig erleben viele von uns gerade hier ein großes Spannungsfeld: zwischen dem Wunsch nach Verbundenheit und dem Bedürfnis nach Ruhe, Rückzug und klaren Grenzen. Familientreffen, überhöhte Erwartungen, alte Rollenmuster – all das kann stärken, aber auch belasten.


Resilienz zeigt sich an den Feiertagen deshalb weniger im „Durchhalten“, sondern in der bewussten Balance zwischen Nähe und Abgrenzung.


Resilient handeln bedeutet:

• Nähe zuzulassen, wo sie nährt

• Grenzen zu setzen, wo sie schützen

• und sich selbst dabei nicht aus dem Blick zu verlieren


Vielleicht ist Resilienz an Weihnachten genau das: sich erlauben, nicht alles mitzumachen – und trotzdem verbunden zu bleiben.


Ein kurzer Spaziergang draußen kann dabei ein stiller Anker sein. Gehen Sie ein paar Minuten ohne Ziel. Spüren Sie den Boden unter Ihren Füßen. Atmen Sie die kalte Luft bewusst ein und länger wieder aus. Schauen Sie sich um: Farben, Formen, Bewegung.




Die Natur stellt keine Fragen und erwartet nichts. Sie hilft dem Nervensystem, sich zu regulieren – und uns, wieder klarer zu fühlen, was jetzt stimmt: ein ehrliches Nein oder ein bewusstes Ja.


Kleine Entscheidungen mit großer Wirkung.


Ich wünsche Ihnen frohe, warme und resiliente Feiertage – mit Momenten der Nähe, die guttun, und genug Raum für sich selbst.

 
 
 

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