Achtsamkeitstraining in der Natur – ein bewusster Start ins Jahr 2026
- Sabine Nickel

- 7. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
An einem stillen, verschneiten Wintertag habe ich das erste Achtsamkeitstraining in der Natur im Jahr 2026 mit einer kleinen Gruppe von vier Teilnehmerinnen durchgeführt. Die winterliche Umgebung war dabei bewusst gewählt: Naturkontakt unterstützt nachweislich die Regulation des Nervensystems, fördert Entspannung und erleichtert es, zur Ruhe zu kommen und die Aufmerksamkeit nach innen zu richten.
Im Wechsel von achtsamem Gehen und bewusstem Innehalten habe ich die Teilnehmerinnen durch eine strukturierte Abfolge von Reflexionsfragen geführt. Diese Form des Achtsamkeitstrainings verbindet Bewegung, Stille und innere Ausrichtung und unterstützt sowohl Rückschau als auch Neubeginn:
Wofür bin ich dankbar?
Was ist im vergangenen Jahr gut gelungen?
Was möchte ich im neuen Jahr kultivieren?
Wem oder was möchte ich danken?
Diese Fragen fördern Selbstwahrnehmung, innere Klarheit und Selbstwirksamkeit. Sie helfen, Erfahrungen bewusst zu integrieren und sich innerlich neu auszurichten – ein zentraler Aspekt, wenn wir Achtsamkeit lernen und im Alltag verankern möchten.
Die rund zweieinhalb Stunden in Bewegung, Stille und Austausch ermöglichten es, Stress spürbar zu reduzieren und die Aufmerksamkeit zu sammeln. Natur, moderate Bewegung und achtsame Reflexion wirkten dabei als sich gegenseitig verstärkende Ressourcen. Der geschützte Gruppenrahmen bot zusätzlich Sicherheit, Resonanz und ein Gefühl von Verbundenheit.
So entstand ein Erfahrungsraum, der Regulation, innere Ruhe und Orientierung unterstützte – eine tragfähige Grundlage, um dem neuen Jahr mit mehr Präsenz, Stabilität und Resilienz zu begegnen.
Essenz – Achtsamkeit im Alltag
Achtsamkeit im Alltag bedeutet nicht, mehr zu tun, sondern bewusster wahrzunehmen. Schon kurze Momente des Innehaltens – ein ruhiger Atemzug, das Spüren des Körpers, eine klärende Frage – können helfen, Stress zu reduzieren und wieder bei sich anzukommen.






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